Leitlinien und Therapiegrundsätze
Die Naturheilkundliche Abteilung der Klinik am Westerberg legt besonderen Wert darauf, nicht nur akute und chronische Krankheitszustände zu therapieren, sondern drohende Erkrankungen zu erkennen und nach einer eingehenden Risikostratifizierung den Patienten aktiv in die Vermeidung (Prävention) solcher Erkrankungen mit einzubeziehen.Hierzu verbinden wir in ganzheitsmedizinischem Sinne die Schulmedizin, moderne Naturheilkunde, praxisnahe Gesprächstherapie und präventive Verfahren zur Behandlung körperlicher Erkrankungen, Befindensstörungen und spürbaren Verbesserung der Lebensqualität des Patienten.
Um einen dauerhaften Therapieerfolg zu erzielen, wird der Vermittlung von "alltagstauglichen" Gesundungs- und Selbsthilfestrategien ein besonderer Stellenwert im therapeutischen Gesamtkonzept beigemessen. Ziel ist es, Bereitschaft und Motivation für Änderungen bisheriger Lebensgewohnheiten zu erwecken und unter professioneller Anleitung "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten.
Valide schulmedizinische Diagnostik, die Traditionelle Chinesische Medizin und die klassischen, wissenschaftlich fundierten Naturheilverfahren sind integrative Bestandteile unseres Behandlungskonzeptes.
Wir verzichten auf eine apodiktische Trennung von Komplementär Medizin und der sog. Schulmedizin und setzen uns für die Integration aller wirksamen, medizinischen Verfahren in ein therapeutisches Gesamtkonzept ein. Dies ermöglicht eine optimale und kosteneffektive Behandlung des individuellen Patienten.
Der Qualitätsanspruch unserer Klinik bedingt, dass an erster Stelle wissenschaftlich belegte naturheilkundliche Verfahren angewandt werden, für die ein biologisch nachvollziehbarer Wirkungsmechanismus hinreichend bewiesen ist.
Ebenso unabdingbar sind vor der Behandlung eine ausführliche Anamnese (Aufarbeitung der Krankheitsvorgeschichte), schulmedizinische Diagnostik (z.B. Laboruntersuchungen, Ultraschall, Röntgenbilder) und naturheilkundliche Untersuchungen (z.B. Analyse der Lebensgewohnheiten).
